Rosenbauer lieferte vor allem in die USA, Europa und Asien

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Wirtschaft
08/09/2019

Gewinneinbruch bei Rosenbauer im ersten Halbjahr

Höhere Aufwendungen in den ersten sechs Monaten drückten auf die Profitabilität. Jahresziele bleiben aufrecht.

Ein durchwachsenes erstes Halbjahr für den oberösterreichischen Feuerwehrausstatter Rosenbauer. Trotz eines um 12 Prozent höheren Umsatzes brach das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um fast die Hälfte auf 5,2 Mio. Euro ein. Das Ergebnis je Aktie war unter dem Strich mit -0,4 Euro sogar negativ. Das Periodenergebnis per Ende Juni wird mit 1,6 (Vorjahreswert: 5,3 Mio. Euro) beziffert.  

Höhere Kosten

Rosenbauer begründet den Rückgang mit höheren Aufwendungen für Personal und Material, die die Profitabilität belastet haben. Auch hat es im Monat Juni weniger Arbeitstage gegeben. Mit den höheren Aufwendungen in den ersten sechs Monaten sei eine Steigerung des Outputs im zweiten Halbjahr vorweggenommen worden. Der Personalstand ist gestiegen.

Mittlere Osten schwächelt

Der Gruppen-Umsatz legte im Halbjahr mum 12 Prozent von auf 394,6 Mio. Euro zu. Dabei fielen nach Angaben des börsennotierten Konzerns insbesondere die Auslieferungen in Nordamerika, Zentraleuropa und Asien höher aus, während vor allem der Mittlere Osten Rückgänge verbuchte. Die neuen Aufträge lagen mit 571,1 Mio. Euro ebenfalls deutlich über dem ersten Halbjahr des Vorjahrs (525,4 Mio. Euro).

 Als "sehr positiv" beurteilte der Vorstand den Auftragseingang, dieser garantiere eine Vollauslastung für ein gesamtes Jahr. Zu den aktuellen Großaufträgen zählen 18 Feuerwehrfahrzeuge des Typs "Panther" für den Flughafen Amsterdam sowie 30 weitere für Dubai. Über mehrere Jahre läuft die Bestellung von Fahrzeugen für den Katastrophenschutz in Deutschland.

Die Umsatz- und Margenziele für das Gesamtjahr blieben aufrecht. 2019 ist ein Umsatz von mehr als 950 Mio. Euro im Visier, die Betriebsgewinnmarge soll bei 5,5 Prozent liegen.