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Vereinigte Arabische Emirate
08/25/2014

Gerangel um Flugverbindungen in die VAE

Ab November soll die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki erstmals zu einem Flug nach Abu Dhabi starten.

Die Sanierungspläne für die angeschlagene Fluglinie Air Berlin könnten auch Auswirkungen auf die Austrian Airlines (AUA) haben. Ab 24. November soll die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki erstmals zu einem Flug nach Abu Dhabi starten. Die Bewilligung wurde laut dem österreichischen Verkehrsministeriums bereits erteilt.

Nun wird darüber spekuliert, ob die Fluglinie Emirates im Gegenzug die Genehmigung für einen zusätzlichen Flug von den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Wien-Schwechat bekommt. Die Emirates wollten ab Sommer 14- statt 13-mal pro Woche nach Schwechat fliegen. Doch die Austro Control hat nur 13 Flüge genehmigt. Bei den Austrian Airlines gibt es Befürchtungen, die zusätzliche Konkurrenz bei Flügen in den arabischen Raum könnte zu Einbußen führen.

Keine Landeerlaubnis

Die Emirates würden Schwechat gerne mit dem A380 anfliegen. Doch bisher fehlt die Genehmigung für regelmäßige Landungen mit dem größten Passagierflugzeug der Welt. Dafür wären Umbauten notwendig. Im März durfte ausnahmsweise ein A380 in Schwechat landen:

FILE - In this Sunday, Feb. 10, 2013, file photo …

Picture shows economy class of Airbus A380 passeng

Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung 2012

Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung 2012

a380

Emirates A380, A 380, A-380, Emirates Airline…

Die erdölreichen Arabischen Emirate investieren massiv in ihre Airlines. Das gilt für die Emirates mit Sitz in Dubai genauso wie für die Etihad mit Sitz in Abu Dhabi.

Seit 2011 hat Großaktionär Etihad etwa 800 Millionen Euro in die Air Berlin investiert. Eine Zusammenlegung der Air Berlin mit den Töchtern Niki sowie der Schweizer Belair und der deutschen Regionalfluglinie LGW ist derzeit angeblich nicht geplant. Man arbeitete lediglich daran, die "operativen Plattformen für den Betrieb zu straffen und neue zu strukturieren", so ein Sprecher von Air Berlin. Dabei werde "die Effektivität der einzelnen Plattformen auf den Prüfstand gestellt".

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