Friseurkette Klipp will 100 Filialen mehr

Friseurkette Klipp will 100 Filialen mehr
Die Preise in guten Lagen sind gesunken. Für den Klipp-Firmenchef ist jetzt somit die ideale Zeit für Expansion.

Rund 180 Filialen der Friseurkette Klipp gibt es derzeit österreichweit. Geht es nach Ewald Lanzl sollen es bald bis zu 100 Filialen mehr sein. Der Firmenchef des 1989 gegründeten Familienunternehmens mit Sitz in Thalheim bei Wels in Oberösterreich sieht die Zeit für Expansion günstig. Durch die Konjunkturabschwächung seien die Preise für gute Lagen gesunken, erklärte Lanzl gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) am Mittwoch. Klipp habe Standorte in "1B-Lage" aufgegeben und durch bessere ersetzt. "Die Fußgängerzonen sind wieder leistbar geworden." In die Modernisierung seiner Filialen steckt die Kette, die nach eigenen Angaben knapp 9 Prozent Marktanteil hat, heuer 600.000 Euro.

Nachholbedarf sieht Firmenchef Ewald Lanzl vor allem in Wien, aber auch in Grieskirchen in Oberösterreich sowie in der Steiermark. Eine Expansion ins Ausland sei aber nicht angedacht.

Das 1989 gegründete Unternehmen beschäftigt in österreichweit 180 Filialen rund 1.000 Mitarbeiter - darunter viele Teilzeitkräfte - und setzte zuletzt 30 Mio. Euro pro Jahr um. Für dieses Jahr peilt Lanzl bereits 35 Mio. an. Das EGT werde mit 277.000 Euro im Jahr 2010 nach 338.000 Euro 2009 angegeben, so die OÖN unter Berufung auf Creditreform.

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