Niki-Geschäftsführer Lesjak: "Wochenende optimal nutzen"

© APA/NIKI/ PAUL SCHARNHOFER

Luftfahrt
09/29/2014

Flyniki bekommt Kollektivvertrag

Großer Andrang bei Betriebsversammlung: Das jahrelange Ringen bei der Air-Berlin-Tochter hat ein Ende.

Die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki (Flyniki) bekommt einen Firmen-Kollektivvertrag (KV). Mit 1.1.2015 wechseln 700 der 900 Niki-Mitarbeiter, die aktuell noch über die Leiharbeitsfirma Labour Pool angestellt sind, durch einen Betriebsübergang zu Niki. "Der Abschluss ist seit Sonntag in der Früh fix", sagte Verena Schallgruber, Betriebsratsvorsitzende von Niki und Labour Pool, zur APA.

"Jetzt ist der Vertrag mit dem Flieger auf dem Weg nach Innsbruck zur Gewerkschaft"

Bei Air-Berlin gab es Sonntag in der Früh eine Bordsitzung, wo der Vertrag unterschrieben wurde. Am Montag in der Früh wurde der Kollektivvertrag von der Wirtschaftskammer und der Niki-Geschäftsführung unterzeichnet. "Jetzt ist der Vertrag mit dem Flieger auf dem Weg nach Innsbruck zur Gewerkschaft", so Schallgruber am Rande einer Betriebsversammlung in Wien, am Montag.

Der vor gut zwei Jahren erstmals gewählte Betriebsrat habe im Juni 2014 eine Kampagne unter dem Motto "KV statt Supergau" gestartet und damit den Druck auf die Geschäftsführung erhöht. "Es gab eine Deadline für die Umsetzung von Kollektivvertrag und Fixanstellung mit 1. Oktober", so Schallgruber.

Die Mitarbeiter werden heute im Zuge der jährlichen Betriebsversammlung darüber informiert. Der Andrang bei der ersten Teilbetriebsversammlung um 11 Uhr für das fliegende Personal, Schaltermitarbeiter und Zentrale war sehr groß, sodass 20 Minuten verspätet begonnen wurde.

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