© APA

Wirtschaft
07/17/2020

EZB erwartet Wachstumseinbruch von 8,3 Prozent im Euroraum

Die Konjunkturprognose der Volkswirte hat sich seit seit Mai deutlich verschlechtert.

Aus Sicht von Experten der EZB-Geldpolitik wird der Konjunktureinbruch im Euroraum wegen der Coronakrise heuer heftiger ausfallen als bis jetzt erwartet. Einer Erhebung der Europäischen Zentralbank (EZB) zufolge gehen die befragten Volkswirte nun davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2020 um 8,3 Prozent schrumpfen wird, wie die EZB am Freitag in Frankfurt mitteilte.

Im Mai hatten sie noch mit einem Minus von 5,5 Prozent gerechnet. Für 2021 erwarten die Ökonomen dann allerdings einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 5,7 Prozent. Im Mai hatten sie ein geringeres Plus von 4,3 Prozent prognostiziert.
 

Die EZB befragt viermal im Jahr Volkswirte zu deren Inflations- und Wachstumsprognosen. Die Ergebnisse der Umfrage sind stets ein wichtiger Faktor, der in die geldpolitischen Überlegungen der Euro-Wächter einfließt.

Die Volkswirte rechnen heuer mit einer Inflation von lediglich 0,4 Prozent in der Eurozone. Für 2021 erwarten sie nun eine Teuerung von 1,0 Prozent. Noch im Mai hatten sie 1,2 Prozent vorhergesagt.

Für 2025 rechnen sie mit einer Rate von 1,6 Prozent. Damit würde die EZB auch längerfristig ihr Inflationsziel von knapp zwei Prozent verfehlen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.