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BayernLB
08/26/2013

Ex-Hypo-Mutter sendet versöhnliche Töne

Nach Gewinnplus wollen Bayern Hypo bei Töchter-Verkäufen nicht blockieren.

Die Bayerische Landesbank (BayernLB) sendet nach einem hohen Gewinnsprung im ersten Halbjahr 2013 positive Signale an ihre ehemalige Tochter, die Kärntner Hypo-Alpe-Adria-Bank. Die BayernLB wolle der Hypo beim Verkauf ihrer Töchter keine unüberwindlichen Hürden in den Weg legen. „Wir werden nicht aus billigen Gründen irgend etwas zurückhalten“, sagte BayernLB-Finanzchef Stephan Winkelmeier.

Die Bayern müssen laut Hypo-Verstaatlichungsvertrag nämlich allen Verkäufen von größeren Töchtern der Hypo zustimmen. Und auf diese Zustimmung für die Veräußerung der Österreich-Tochter der Hypo an die indische Anadi-Gruppe warten die Kärntner noch. Die BayernLB, die nach der Finanzkrise mit zehn Milliarden Euro Zuschuss vom Freistaat vor dem Kollaps gerettet wurde, konnte den Gewinn im ersten Halbjahr auf 719 Millionen Euro mehr als verfünffachen. 351 Millionen Euro trug dazu der Verkauf der Wohn-Immobilientochter GBW bei. 900 Millionen Euro hat die BayernLB bisher an den Staat zurück bezahlt. Bis 2019 muss sie laut EU fünf Milliarden Euro überweisen. Die restlichen fünf Milliarden Euro sind für den Staat verloren.

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