© APA Oliver Berg

Eurostoxx
10/05/2014

Schwächerer Euro hilft Unternehmen beim Export

Schwache Währung stärkt Wettbewerbsfähigkeit exportorientierter europäischer Firmen.

Auch wenn der Konflikt in der Ukraine wieder etwas in den Hintergrund gerückt ist, bleibt er doch nach wie vor ein zumindest beunruhigender Faktor an den Kapitalmärkten. Zudem ist mit den radikalen IS-Kämpfern ein neuer Krisenherd hinzugekommen. Mitte September lähmten die Unsicherheiten im Vorfeld des Schottland-Referendums die europäischen Aktienbörsen. Von den 18 Branchen im EuroStoxx-Index für die größten Konzerne in der Eurozone wiesen im abgelaufenen Monat elf eine positive und sieben eine negative Entwicklung auf. Seit Jahresbeginn gerechnet stehen neun Gewinnern neun Verlierer gegenüber (siehe Grafik).

"Der aktuell zum US-Dollar wieder schwächere Euro sollte dafür die Wettbewerbsfähigkeit exportorientierter europäischer Unternehmen stärken", sagt Harald Schoder, Aktienexperte bei der RLB NÖ-Wien. Unterstützung sollten die Aktienmärkte auch weiterhin durch den Mangel an echten Veranlagungsalternativen erhalten.

Der Wiener Leitindex ATX liegt von Jänner bis September mit 13,45 Prozent im Minus. "Unter den größten Unternehmen an der Börse sind viele der Finanzbranche zuzuordnen. Diese ist derzeit stärker belastet als andere", erklärt Vorstand Birgit Kuras. Hinzu komme der Faktor Osteuropa, der stärker wahrgenommen werde als er tatsächlich sei. Die tieferen Kurse seien aber eine Einstiegschance. Zufrieden ist sie mit den Handelsumsätzen. Sie stiegen von 28,9 auf 36,1 Mrd. Euro.

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