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Österreich
10/30/2012

Erste Group erfreut Börsianer

Die Aktie hat am Dienstag auf die Veröffentlichung von Neunmonatszahlen mit einem kräftigen Gewinnaufschlag reagiert.

Die Aktie der Erste Group hat am Dienstag auf die Veröffentlichung von Neunmonatszahlen mit einem kräftigen Gewinnaufschlag reagiert. Im Handelsverlauf stieg das Papier der Erste Group um zeitweise mehr als sechs Prozent auf rund 19 Euro je Stück. Hintergrund ist ein Nettogewinn nach neun Monaten von 597,3 Millionen Euro. Im Jahr davor hatte die Bank zu dieser Zeit noch mit einer fast einer Milliarde Verlust geschockt.

Weiter Verluste macht die Ukraine-Tochter. Dort will sich die Bank offenbar innerhalb der nächsten sechs Monate zurückziehen. Aus ihren Kernländern werde sich die Bank aber nicht verabschieden. Erste-Chef Andreas Treichl zählt hier vor allem Österreich, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Kroatien dazu.

Treichl plant für 2012 wieder eine Dividende an die Aktionäre auszuschütten. Die Republik Österreich wird von der Ersten keine vorzeitige Rückzahlung der Bankenhilfe sehen. In der Erste Group stecken 1,2 Milliarden Euro an staatlichem Partizipationskapital.

Zum Vergleich

Die Deutsche Bank hat am Dienstag einen Gewinn von 755 Mio. Euro allein für das dritte Quartal veröffentlicht. Der Abbau von 2000 Stellen soll bis Jahresende vollbracht sein.

Etwas forscher ist das Tempo bei der größten Schweizer Bank, der UBS. Sie baut im Zuge einer Neuausrichtung weltweit in den nächsten drei Jahren zwischen 9000 und 10.000 Stellen ab. Vor allem das Investmentbanking schrumpft: Die Bank zieht sich aus Teilen des Handels mit Obligationen und strukturierten Produkten zurück.

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