Nachdem Medienberichte über die finanzpolitischen Pläne der
wahrscheinlichen künftigen italienischen Regierung am Mittwoch zu
Kursverlusten von 2,3 Prozent in Mailand geführt hatten, scheint sich die
Lage an der Mailänder Börse am Donnerstag zu entspannen. Der Leitindex der
Mailänder Börse legte um 0,7 Prozent zu.
Fast alle Aktienkurse - inklusiv die von der Bank Austria-Mutter UniCredit
und deren Konkurrent Intesa Sanpaolo - waren im Plus. An den Finanzmärkten
sorgte die Aussicht auf eine populistische und europakritische Regierung in
Rom am Mittwoch für Unruhe. Viele Investoren sind in Sorge, weil die
potenziellen Partner Steuersenkungen und höhere Sozialausgaben in
Milliardenhöhe versprochen haben.
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