Seit 2007 bediente Do&Co die türkische Fluglinie an neun Flughäfen.

© Reuters/Heinz-Peter Bader

Catering
11/06/2014

Do & Co verkauft ein Zehntel an Großinvestoren

Aktie steigt. Insbesondere EURO 2016 dürfte einen kräftigen Schub bringen.

Das Wiener Catering-Unternehmen von Attila Dogudan hat am Donnerstag binnen kürzester Zeit ein Zehntel seines Aktienkapitals an internationale Investmentfonds verkauft. Der Deal wurde als Privatplatzierung zu einem Kurs von 48 Euro je Aktie über die Erste Group und Renaissance Capital abgewickelt.

Offenbar wäre der Appetit auf Do&Co-Aktien aber noch viel größer gewesen. Denn Anleger haben am Donnerstag an der Wiener Börse kräftig nachgekauft. Die Aktie kletterte um 9,16 Prozent. Finanzexperten sehen darin noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die Erste Group etwa hat das Kursziel mit 59 Euro festgesetzt. Darin ist aber der Zuschlag für das Catering bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Paris noch gar nicht berücksichtigt.

Für die Erwartung einer positiven Entwicklung von Do&Co gibt es mehrere Gründe aus Investorensicht: Erstens dürfte das Unternehmen die eigenen Aktien verkauft haben. Damit falle der Verkaufsdruck weg. Zweitens habe sich durch den Einstieg der Fonds der Streubesitz erhöht. Die Aktie sei also liquider. Und drittens sei die Geschäftsentwicklung erfolgversprechend. Insbesondere die EURO 2016 dürfte einen kräftigen Schub bringen.

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