FILE PHOTO - Shipping containers are seen at the Port Newark Container Terminal in Newark, New Jersey, U.S. on July 2, 2009. REUTERS/Mike Segar/File Photo

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Handel
03/09/2017

Deutschland und Mexiko rücken nach US-Drohungen zusammen

Gemeinsam für offene Märkte.

Die angedrohten Abschottungsmaßnahmen des neuen US-Präsidenten Donald Trump lassen Deutschland und die EU auf der einen und Mexiko auf der anderen Seite wirtschaftlich enger zusammenrücken.

"Wir sind gemeinsam überzeugt, dass nicht Protektionismus, sondern offene Märkte und verlässliche Handelsbedingungen der richtige Weg sind", sagte die deutsche Wirtschaftsstaatssekretärin Iris Gleicke am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem mexikanischen Tourismusminister Enrique des la Madrid Cordero. "Deswegen ist es uns auch ein wichtiges Anliegen, die derzeit laufenden Verhandlungen der EU mit Mexiko über ein modernisiertes Freihandelsabkommen schnell zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen." Für die Handelspolitik der europäischen Mitgliedsländer ist die EU zuständig.

Einen Schwerpunkt des Gesprächs bildeten nach deutschen Angaben die "neuen Entwicklungen in der US-Handelspolitik und ihre möglichen Folgen auch für deutschen Unternehmen in Mexiko". Gleicke sprach von einer sehr guten Entwicklung der deutsch-mexikanischen Wirtschaftsbeziehungen mit einem enormen Potenzial für Unternehmen beider Länder. Der Handel zwischen Deutschland und Mexiko hatte 2015 ein Volumen von gut 15 Mrd. Euro mit Zuwächsen von jeweils mehr als einem Fünftel bei Im- und Exporten. 2016 allerdings verlief die Entwicklung gedämpfter.

Trump hat gedroht, Fahrzeugimporte aus Mexiko in die USA, die ihm ein Dorn im Auge sind, mit hohen Importsteuern zu belegen. Er will damit erreichen, dass die Hersteller ihre Produktion in die Vereinigten Staaten verlagern. Davon könnten auch deutsche Autobauer betroffen sein.

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