Merkel macht Putin ein Angebot.

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Wirtschaftskooperation
01/23/2015

Deutschland erwägt Freihandelszone mit Russland

Merkel denkt über eine Wirtschaftskooperation nach. Voraussetzung: Eine umfassende Friedenslösung in der Ukraine.

Verstecktes Angebot für Wladimir Putin: Deutschland hat Russland eine Wirtschaftskooperation bis hin zur gemeinsamen Freihandelszone in Aussicht gestellt. Kanzlerin Angela Merkel habe in Davos Verhandlungen über "Möglichkeiten einer Kooperation in einem gemeinsamen Handelsraum" als Option unterbreitet, berichtet die Süddeutsche Zeitung (Freitag). Voraussetzung sei eine umfassende Friedenslösung in der Ostukraine.

"Wir sollten Russland einen Ausweg anbieten"

Demnach soll dieser Handelsraum die EU und die von Moskau dominierte Eurasische Union umfassen. Der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel habe zudem eine Diskussion in der EU darüber angeregt, was man Russland für die Zeit nach dem Krieg anbieten könne. Der nächste Schritt sei eine Diskussion über eine Freihandelszone, habe Gabriel ebenfalls in Davos gesagt. "Wir sollten Russland einen Ausweg anbieten."

Langsame Fortschritte

Bei einem Außenminister-Treffen am Mittwochabend in Berlin hatte es erstmals seit Monaten wieder zählbare Fortschritte gegeben. Die Außenminister Russlands und der Ukraine, Sergej Lawrow und Pawel Klimkin, verständigten sich auf den Abzug schwerer Waffen aus der Krisenzone ausgehend von einer bereits vereinbarten Demarkationslinie. Allerdings gab es auch am Donnerstag wieder Tote bei Gefechten in Donezk.

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