Der ökonomische Fußabdruck von Raiffeisen: sechs Mrd. Euro
Erstmals wurde im deutschsprachigen Raum ein Wertschöpfungsbericht für eine mehrstufige Bankengruppe präsentiert. Die Aufstellung umfasst die volkswirtschaftliche Leistung und den fiskalischen Beitrag der Raiffeisen Bankengruppe. 2013 betrug deren gesamte Bruttowertschöpfung 6,1 Milliarden Euro. Die gesamte Wertschöpfung aller Finanzdienstleister in Österreich beläuft sich auf 13,5 Milliarden Euro.
Der Wertschöpfungsbericht wurde in Zusammenarbeit mit dem Economia Institut für Wirtschaftsforschung unter Leitung von Christian Helmenstein erstellt. Ermittelt wurde ein Beschäftigungseffekt von 53.000 Personen. Die Steuer- und Abgabenleistung der Raiffeisen Bankengruppe betrug 2013 mehr als zwei Milliarden Euro. Die Einnahmen der Republik aus der motorbezogenen Versicherungssteuer lagen mit 1,9 Milliarden Euro knapp darunter.
Transparenz
Vor allem für Gebiete, die nicht zu den städtischen Ballungsräumen gehören, ist die von den Raiffeisenbanken geschaffene Wertschöpfung ein wichtiger ökonomischer Faktor. Das gilt auch für die Schaffung von Arbeitsplätzen, etwa in den Grenzregionen.
Insgesamt beschäftigt die Raiffeisen Bankengruppe – bestehend aus den rund 500 Raiffeisenbanken, den acht Raiffeisen-Landeszentralen sowie der RZB-Gruppe in Österreich – mehr als 27.000 Mitarbeiter. Das entspricht über 24.000 Vollzeit-Arbeitsplätzen. Von jedem dieser Jobs hängt laut Wertschöpfungsbericht hochgerechnet rund ein weiterer Arbeitsplatz ab.
Kommentare