Corona-Krise: voestalpline mit Gewinnwarnung

Stahlkonzern muss Sonderabschreibungen vornehmen und erwartet negatives Ergebnis für 2019/2020.
Das Voestalpine-Logo auf einem modernen Bürogebäude.

Die Corona-Krise belastet den heimischen Stahl- und Technologiekonzern voestalpine. Das Unternehmen gab am Dienstag eine Gewinnwarnung für das am 31. März abgelaufene Geschäftsjahr 2019/20 heraus. Demnach wird ein negatives Betriebsergebnis (EBIT) von minus 135 Mio. Euro prognostiziert.

Das Ergebnis wird operativ mit rund 40 Mio. Euro belastet. Dazu kommen weitere außerplanmäßige einmalige Abschreibungen in der Höhe von 125 Mio. Euro. Die Belastungen durch Einmaleffekte umfassen im wesentlichen Sonderabschreibungen aufgrund von Wertminderungen von Vermögensgegenständen.

Derzeit stehen beim börsennotierten Konzern rund 18.000 Mitarbeiter in Österreich und 6.000 Mitarbeiter in Deutschland in Kurzarbeit.

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