Comic-Bären erklären EZB-Politik
Wer blickt bei dieser Geldpolitik noch durch? Zwei Comic-Bären versuchen es zumindest. In einem - bereits etwas älteren - Kurz-Video, das auf YouTube läuft, versuchen sie eine Art "EZB für Dummies". Ein brauner Bär fragt den anderen jede Menge Löcher zum so genannten "Quantitative Easing" in den Bauch. Keine Frage ist ihm zu dumm, mit Beharrlichkeit fordert er Antworten ein.
Was bedeutet es, wenn von "großen Anlagekäufen" der Zentralbanken die Rede ist? Und was heißt, die Notenbank "weitet ihre Bilanz aus"? Was genau machen Währungshüter beim "Quantitative Easing"?
Die weiße, klügere Bären-Ausgabe gibt sich am Ende geschlagen und antwortet so simpel wie möglich: "Sie drucken eine Tonne Geld", erklärt er entnervt. Das wird auch verstanden. Warum nicht gleich so: "Warum sagen sie das dann nicht so?" Darauf hat der kluge Bär auch eine klare Antwort: "Weil Gelddrucken das letzte Mittel von fehlgeleiteten Wirtschaftsmächten und Bananenrepubliken ist. Die Fed will einfach nicht zugeben, dass ihr die Ideen ausgegangen sind."
Der Bärendialog läuft noch weiter, es prasseln weitere Fragen auf den klugen Bären ein, letztlich bleibe die Erkenntnis, dass Geldpolitik manchmal einfach unverständlich ist und niemand weiß, was wie wem nutzt. Moral von der Zeichentrick-Saga: Fragen stellen hilft, aber nicht immer...
Kommentare