Shopping Center Europark Salzburg.

© SES Spar European Shopping Centers

Öffnungszeiten
10/08/2014

Spar: Ruf nach offenen Sonntagen

SES, Betreiber der Spar-Einkaufszentren, will Freigabe für sechs bis acht Sonntage pro Jahr.

Die SES, Betreiber der Spar-Einkaufszentren, will sechs bis acht offene Sonntage im Jahr für den Einzelhandel. Nicht eine generelle Sonntagsöffnung werde angestrebt, sondern punktuell einige Sonntage im Jahr sollten die Geschäfte offenhalten dürfen, fordert SES-Chef Marcus Wild am Rande der Expo Real in München im Gespräch mit der APA.

Für die SES (Spar European Shopping Centres) steht hier auch die Wettbewerbssituation mit dem Online-Handel im Blick: Gerade an Sonntagen würden die Internet-Händler mit Rabatten massiv um Käufer werben. Statt durch Einkäufe im heimischen Handel dann Beschäftigung in Österreich zu halten, würden Jobs in ausländischen Logistik-Centern der Online-Händler unterstützt.

Beschäftigte

Bei einer punktuellen Sonntagsöffnung erwartet sich Wild keinen Widerstand der Beschäftigten. Im Gegenteil, diese würden die besser bezahlten Dienste attraktiv finden, meint der Vorsitzende der SES-Geschäftsführung. Die Geschäfte müssten auch nicht ab 7 Uhr früh offen halten, eine Öffnungszeit von 10 oder 11 Uhr bis 17 Uhr wäre wahrscheinlich ausreichend. Ausgewählt könnten die jeweiligen Einkaufs-Sonntage etwa in den Regionen werden.

International aufgestellt

Die SES betreibt mittlerweile 28 Shoppingcenter in Österreich, Slowenien, Kroatien, Tschechien und Norditalien. Dabei bleibe man weiter auf Wachstumskurs, betont Wild: Neben fünf Projekten in Österreich, wie die "Weberzeile" in Ried im Innkreis, stehen auch Entwicklungen in Italien und Slowenien in der Pipeline. Die Einkaufszentren werden rund um einen Inter- oder Eurospar-Markt betrieben, lediglich in Tschechien, wo Spar an Ahold verkaufte, existiert das SES-Einkaufszentrum in Prag ohne Spar-Markt weiter.

Bei den Einkaufszentren versuche man die Kunden mit speziellen Angeboten anzuziehen - das "Urbane Erleben" in ansprechender Architektur werde neben den Geschäften und Gastronomiebetrieben auch mit kulturellen Akzenten und einer eigenen Kinderbetreuungs- und -Erlebniswelt ausgestattet. Trotz der jüngsten Konjunkturprognosen, die eine Eintrübung der Wirtschaftslage sehen, bleibt der SES-Chef optimistisch. Der Konsum sei ein wesentlicher Stabilitätsfaktor der Volkswirtschaft. Und schließlich seien auch die Zinsen sehr niedrig, der Anreiz zum Sparen damit gering.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.