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Bericht
08/18/2014

US-Banken bereiten sich auf britischen EU-Austritt vor

Mehrere Geldinstitute planen einem Bericht zufolge, im Fall eines Austritts Geschäfte aus London abzuziehen.

In der Europäischen Union bleiben oder doch besser austreten - seit Jahren ein Thema für Großbritannien. Einige große US-Banken treffen nun einem Bericht der Financial Times zufolge Vorbereitungen für den Fall eines Austritts Großbritanniens aus der EU. Citigroup, Morgan Stanley und die Bank of America erwägen offenbar, im Fall der Fälle einen Teil ihrer europäischen Geschäfte von London nach Irland zu verlagern, berichtete die Zeitung am Sonntag unter Berufung auf bankennahe Kreise.

Die Pläne befänden sich in einem äußerst frühen Stadium. Morgan Stanley lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab, die beiden anderen Geldinstitute waren zunächst nicht zu erreichen.

London: Sorge über möglichen Austritt

Der britische Premierminister David Cameron hat seinen Landsleuten im Falle seiner Wiederwahl 2015 zugesichert, in einem Referendum über den Verbleib des Landes in der EU abzustimmen. Die Aussicht auf einen Austritt Großbritanniens löst bei vielen in der Londoner City Sorgen aus. Das Finanzzentrum erwirtschaftet rund ein Zehntel der britischen Wirtschaftsleistung.

Erst vor zwei Wochen kam ein Prüfbericht im Auftrag des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson zu dem Schluss, dass Großbritannien die Europäische Union besser verlassen sollte als unter den derzeitigen Bedingungen EU-Mitglied zu bleiben. Mehr dazu in Britischer Prüfbericht hält EU-Austritt für machbar.

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