Das Logo des Büromöbelherstellers "Bene".

© APA/ROLAND SCHLAGER

Büromöbel
07/14/2015

Grossnigg und Bartenstein gehören über 90 % von Bene

Beschlüsse der außerordentlichen Hauptversammlung. Was haben die neuen Investoren mit Bene vor?

Der Investor Erhard Grossnigg sowie Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein halten über ihre BGO Beteiligungsverwaltungs GmbH nun offiziell über 90 Prozent am Büromöbelhersteller Bene. Am Dienstag seien die Beschlüsse der außerordentlichen Hauptversammlung (ao HV) vom 8. Juni ins Firmenbuch eingetragen worden, gab Bene in einer Aussendung bekannt.

Bei der Hauptversammlung segneten die Aktionäre zahlreiche Maßnahmen ab, um den Investoren den Einstieg zu ermöglichen. Das Bene-Grundkapital wird von 24,3 auf 1,9 Mio. Euro herabgesetzt. Dies geschieht, indem jeweils 25 bestehende Stammaktien zu zwei zusammengelegt werden. Im Zuge der gleichzeitigen Kapitalerhöhung haben Grossnigg und Bartenstein neue Aktien im Gesamtbetrag von 18 Mio. Euro gezeichnet. Das Grundkapital beträgt jetzt 19,9 Mio. Euro.

BGO gehört zu je 50 Prozent Grossnigg über seine grosso holding Gesellschaft mbH und Bartenstein via Bartenstein Holding GmbH. Die Investoren sehen die Bilanz der Bene-Gruppe mit der heute erfolgten Umsetzung des Finanzierungspakets sowie der finanzierenden Banken saniert, heißt es in der Aussendung. "Durch die substantielle Stärkung des Eigenkapitals verfügt Bene nunmehr über eine solide Finanz- und Kapitalstruktur, die eine weitere, gesunde Geschäftsentwicklung sicherstellt."

Zukunft unbekannt

Was die neuen Investoren mit Bene vorhaben, ist noch nicht bekannt. Grossnigg deutete bereits weitere Einschnitte an - unter anderem beim Personal. Aus seiner Sicht könnte Bene bis 2016 gesunden. Die Firma schreibt derzeit Verluste. Am 23. Juli will Bene den Jahresabschluss für 2014/15 präsentieren. Der Büromöbelhersteller hatte die Veröffentlichung des Jahresberichts zuletzt verschoben, da die Beschlüsse der ao HV noch nicht umgesetzt waren.

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