Bank-Austria-Mutter UniCredit im zweiten Quartal besser als erwartet

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Überschuss von 420 Mio. Euro erwirtschaftet. Das sind um 77 Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Die italienische Bank-Austria-Mutter UniCredit hat im zweiten Quartal wegen der Folgen der Coronapandemie deutlich weniger verdient als vor einem Jahr. Anders als im ersten Quartal gab es aber keinen Verlust. Zudem fiel der Überschuss höher aus, als Experten erwartet hatten. In den drei Monaten bis Ende Juni verdiente die Bank 420 Mio. Euro und damit 77 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Von Bloomberg befragte Experten hatten allerdings im Schnitt mit einem Gewinn von lediglich 235 Mio. Euro gerechnet. Neben stark gesunkenen Erträgen sorgte die deutlich erhöhte Risikovorsorge für den Ergebniseinbruch, wie die Bank am Donnerstag in Mailand mitteilte. Im ersten Quartal hatte die Bank wegen Corona-Sonderbelastungen, eines verlustreichen Verkaufs einer Beteiligung in der Türkei und Kosten für den Stellenabbau noch einen Verlust von 2,7 Mrd. Euro verbuchen müssen.

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