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Staatsbank
08/13/2013

Bad Bank der Kommunalkredit braucht "nur" 200 Mio.

Die Staatsbank, die bisher 2,5 Mrd. Euro Steuergelder benötigt hat, bleibt in den roten Zahlen.

Noch in diesem Monat erhält die Bad Bank der Kommunalkredit, in die alle Risiko-Wertpapiere und -geschäfte der 2008 notverstaatlichten Kommunalkredit ausgelagert wurden, weitere 200 Millionen Euro vom Staat. Alois Steinbichler, Chef der Kommunalkredit, ist „nicht unzufrieden, dass es statt der geplanten 250 Millionen jetzt nur 200 Millionen Euro sind“.

Gleichzeitig habe die Bad Bank durch Kurssteigerungen der Risiko-Wertpapiere diese 200 Millionen Euro zum größten Teil wieder verdient. In den roten Zahlen bleibt die Staatsbank, die bisher 2,5 Milliarden Euro aus dem Steuertopf benötigt hat, trotzdem. Im ersten Halbjahr 2013 schrieb sie einen Verlust von 18,7 Millionen Euro.

Knapp 400 Millionen Euro hat die Bad Bank in Form von Haftungsentgelten seit 2008 allerdings auch an den Staat überwiesen. Entwickeln sich die Kapitalmärkte in den nächsten Jahren gut, könnte diese Bad Bank in fünf Jahren all ihre Wertpapiere verkauft haben und aufgelöst werden.

Verluste schrieb auch der „gute Teil“ der ehemaligen Kommunalkredit, die Kommunalkredit Austria: Im ersten Halbjahr lag das Minus bei 16,8 Millionen Euro. Die Bank darf laut EU kein Neugeschäft mehr abschließen. Die bestehenden Finanzierungen von 10,2 Milliarden Euro werden abgearbeitet oder verkauft.

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