BMW ruft seit Mitte Juli wegen möglicher Fehler in Airbag-Systemen in älteren Fahrzeugen der 3er-Reihe weltweit mehr als 1,6 Millionen Autos zurück. Grund für die Maßnahme seien Gasgeneratoren in den Beifahrerairbags, die in seltenen Fällen bersten könnten.

© Reuters_Fabrizio Bensch

Autohersteller
02/03/2015

BMW fährt in Österreich Rekorde ein

Derzeit befindet sich der Marktanteil der BMW Group mit 5,9 Prozent auf einem Allzeithoch.

Der deutsche Autobauer BMW blickt in Österreich auf ein Jahr der Rekorde zurück. Neben einem Umsatzrekord von 3,6 Milliarden Euro konnte ein Produktionsplus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Im Motorenwerk Steyr stieg die Zahl der Mitarbeiter 2014 um 250 auf 4100 – der Höchststand seit der Gründung des Werkes im Jahr 1979. Im Vorjahr wurden 1,06 Millionen Motoren produziert, der bisher zweitbeste Output.

Derzeit befindet sich der Marktanteil der BMW Group (BMW und Mini) mit 5,9 Prozent auf einem Allzeithoch. Bei den Zulassungen gab es ein Plus von 1,5 Prozent. Bei Motorrädern ist BMW mit einem Marktanteil von 16,4 Prozent zum fünften Mal Marktführer. Für 2015 plant man bei BMW fünfzehn Produktinnovationen.

Auch in Zukunft will BMW in Steyr massiv Geld in dieHand nehmen. Seit Gründung wurden rund 5,8 Mrd. Euro investiert. Allein in den vergangenen drei Jahren wurde eine Milliarde in Produktionsanlagen investiert.

Es besteht aber auch Kritik am Standort Österreich. „Die Rahmenbedingungen sind nicht die besten und nicht mehr zeitgemäß“, betont Werkschef Gerhard Wölfel. Neben steuerlichen Aspekten werde es für BMW zunehmend schwieriger, Fachkräfte und qualifizierte Lehrlinge zu finden. Durch gezielte Initiativen konnte aber in den vergangen Jahren der Frauenanteil im Motorenwerk Steyr auf zwölf Prozent gesteigert werden.

Für heuer erwartet man sich eine Motorenproduktion auf sehr hohem Niveau und ähnliche Ergebnisse wie 2014.

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