Karsten Benz, AUA Vorstand.

© KURIER/Deutsch Gerhard

Ab 1. Oktober
08/22/2014

AUA-Vorstand Karsten Benz geht zur Lufthansa zurück

Nachfolger noch nicht bestimmt. AUA nimmt indes Flüge nach Charkiv und Dnjepropetrovsk wieder auf.

Die AUA verliert einen ihrer beiden Vorstände. Karsten Benz (50), der erst Anfang April 2012 von der Lufthansa zur AUA gewechselt war und damals Andreas Bierwirth ersetzt hatte, geht mit 1. Oktober zur Muttergesellschaft zurück. Er übernehme den neu geschaffenen Posten eines "Group Infrastructure Officer", teilte die AUA am Freitag mit. Seine Nachfolge in der AUA ist noch offen.

Offiziell wird nun das AUA-Aufsichtsratspräsidium dem Aufsichtsrat diese Vorstandsänderung in der nächsten Sitzung vorschlagen. Am 11. September ist AUA-Aufsichtsrat, das wäre eine Gelegenheit, über eine Nachfolge für Benz bei der AUA zu entscheiden.

Benz soll in seiner neuen Funktion die Infrastrukturbereiche der Lufthansa Passage und des Konzerns zusammenführen und den Kontakt mit den Flughäfen halten. Er habe in den gut zwei Jahren bei der AUA "wesentlich dazu beigetragen, das Unternehmen erstmals nach sechs Jahren in die Gewinnzone zu führen", schreibt die AUA. Dabei habe er das Netzwerk der AUA gestrafft, die Expansion nach Nordamerika vorangetrieben, die Langstrecken-Flugzeuge umgerüstet und die Marke neu positioniert.

Benz hat Wirtschaft studiert. Vor seiner Arbeit bei der AUA war er in der Lufthansa Gruppe verantwortlich für den Vertrieb in 45 Märkten und das Ground Handling an 104 Flughäfen. Zuvor war er für die Netzwerk- und Flottenplanung der Lufthansa zuständig.

AUA fliegt wieder in die Ostukaine

Die Austrian Airlines haben am Freitag ihre Flüge in die ostukrainischen Städte Charkiw und Dnipropetrowsk, die im Juli nach dem Absturz einer malaysischen Maschine über der Ostukraine gestrichen worden waren, wieder aufgenommen. Die Entscheidung sei in enger Abstimmung mit den ukrainischen Behörden und auf Basis regelmäßiger Bewertungen der Sicherheitslage getroffen worden, teilte die AUA mit

Die Flugrouten würden "westlich der Städte und somit außerhalb der Kampfregionen in der Ostukraine, die Austrian Airlines auch weiterhin großräumig umfliegt" liegen, hieß es. Neben Charkiw und Dnjepropetrovsk fliegt die Fluglinie nach wie vor die Destinationen Kiew und Lemberg in der Ukraine an.

Am 17. Juli war eine Boeing der Fluggesellschaft Malaysia Airlines in Ostukraine abgestürzt, wahrscheinlich nach Raketenbeschuss. Alle 298 Passagiere an Bord kamen dabei ums Leben. Die ukrainische Regierung und die Rebellen machen sich gegenseitig dafür verantwortlich.

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