Wirtschaft atmedia
07/09/2009

Zäsur-Jahr für Zeitungen

de // "Das Jahr 2009 wird als das bisher schwierigste in die Geschichte der Zeitung eingehen", zieht Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger eine Zwischenbilanz. Das Anzeigenvolumen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres ist, gemessen am Vergleichszeitraum 2008, um "mehr als zwölf Prozent" zurückgegangen.

Rahmenbedinungen ändern

Das Stellenanzeigen-Volumen ging um 41,1 Prozent zurück. Die Zahl der Immobilien-Anzeigen sank um 18,2 Prozent. Die Markenartikel-Schaltungen um 23,1 und jene in den Autorubriken gingen um 17,6 Prozent zurück. Der BDZV fordert daher neue Rahmenbedingungen für die Branche. So wäre eine Lockerung der Pressfusionskontrolle, ein umfassendes Leistungsschutzrecht und ein Mehrwertsteuer-Nullsatz die geeigneten legistischen Steuerungsmittel um Zeitungen vor weiterem wirtschaftlichem Schaden zu bewahren.

Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger