Wirtschaft atmedia
12/17/2009

Wrabetz-Plan angenommen

at // Der ORF-Stiftungsrat hat den, von Generaldirektor Alexander Wrabetz vorgelegten Finanz- und Stellenplan 2010 angenommen. Somit will das Unternehmen 2010 eine schwarze Null, ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von +0,1 Millionen Euro, erreichen. "Die Erreichung dieses Ziels ist für 2010 nicht zuletzt deshalb ausgesprochen herausfordernd, da sich einnahmenseitig vom ORF nicht steuerbare Faktoren wie die krisenbedingt rückläufige Werbekonjunktur auch 2010 negativ auf die Erlöse auswirken werden", erklärt Wrabetz dazu.

GIS-Offensive

So sieht der Finanzplan 2010 Umsatzerlöse in Höhe von 848,7 Millionen Euro, wovon 530,1 Millionen Euro auf Programmentgelte entfallen vor. Budgetiert sind Werbeerlöse in Höhe von 208,2 und sonstige Umsatzerlöse in Höhe von 110,4 Millionen Euro. Im kommenden Jahr soll die Zahl der Rundfunk-Gebühr-Zahler um rund 21.000 steigen, was eine verschärfte GIS-Offensive bedeutet. Da der ORF, im Gegenzug, mit einem Ansteigen der Gebührenbefreiungen um 13.000 auf 341.000 Menschen rechnet. Der Personalaufwand soll 2010 auf 333,7 Millionen reduziert werden. Darüber hinaus wurde in der Stiftungsrat-Sitzung die Gebarungsprüfung des Geschäftsjahres 2008 genehmigt, der Geschäftsführung die Entlastung für dieses Wirtschaftsjahr erteilt und das TV-Jahressendeschema 2010 genehmigt.


Weitere Details: ORF
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