Andi Knoll und Conchita Wurst: Beide sind im Rennen um den "Spruch des Jahres"

© KURIER/Rainer Eckharter

Kandidatenliste
11/05/2014

Wort des Jahres: Von "Abfalljägern" und "Keller-Nazis"

Über das österreichische Wort des Jahres kann ab sofort abgestimmt werden.

Wer wird Nachfolger von "Frankschämen", dem Wort des Jahres 2013? Seit Mittwoch steht die Kandidatenliste für das Wort des Jahres 2014 fest. Auf der Homepage www.oewort.at kann über Kreationen wie "Abfalljäger" oder die im Zuge der Diskussion über Ulrich Seidls Film "Im Keller" wieder aufgetauchten "Keller-Nazis" abgestimmt werden. Die Ergebnisse werden am 4. Dezember veröffentlicht. Eine weitere Möglichkeit für das Wort des Jahres sind zum Beispiel "Freundsche Versprecher", die einige Fehlleistungen des SPÖ-Spitzenkandidaten Eugen Freund für die Europawahl aufs Korn nehmen. Auch NEOS-Chef Matthias Strolz hat es mit "herumstrolzieren" zu einem Kandidaten gebracht, ebenso wie Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ), der das Wort "situationselastisch" kreierte.

Die (Un-)Wörter, Jugendwörter und (Un-)Sprüche des Jahres

BM Gerald Klug

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Eugen Freund…

Umfrage - Geschlechtergerechte Sprache

LANDTAGSWAHL IN VORARLBERG: SCHEFFKNECHT / STROLZ

"HYPOTOPIA": STADTPLANUNGS-MODELL MACHT HYPO-KOSTE

Nazikeller…

Lkw Maut Deutschland

Überschwemmung…

STRACHE MOELZER

Demonstration, Akademikerball…

Radfahrer

BUNDESREGIERUNG BEI BP FISCHER

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MINISTERRAT: BANDION-ORTNER

Karl Habsburg spricht von "völligem Unsinn"

grätzelbericht

Bernd Schilcher…

BERUFUNGSVERHANDLUNG IM IM FALL KARTNIG UND SK ST

Farewell-Party für Conchita Wurst

Die neue Steuer auf Fette könnte den Dänen kräftig den Appetit verderben.

THEMENBILD-PAKET: UNIVERSITÄTEN/STUDIUM/STUDENTEN

Bezirkowitsch

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Unter den Kandidaten für das Unwort des Jahres finden sich unter anderem Andreas Mölzers (FPÖ) "Negerkonglomerat", außerdem "Putinversteher", "committen" oder "Kampfradler". Als Jugendwörter des Jahres finden sich unter anderem "dick" - im Sinne von sehr -, "Immatrikulationshintergrund", "Selfie" oder "Opfer".

Sprüche des Jahres

Bei den Sprüchen des Jahres 2014 hat Songcontest-Siegerin Conchita Wurst gleich zwei Kandidaten im Rennen: Sie selbst meinte nach dem Gewinn "We are unstoppable", während ORF-Moderator Andy Knoll nach ihrem Sieg ein "Jetzt hat uns die den Schaas gwonnen" herausrutschte. Ein Konkurrent könnte eine Bemerkung von Peter Pilz (Grüne) werden, der erst kürzlich meinte: "Die Fußfessel darf kein Goldketterl werden." Und beim Unspruch des Jahres könnte unter anderem die ehemalige Justizministerin Claudia Bandion-Ortner zu zweifelhafter Ehre kommen, die in einem Interview, auf öffentliche Hinrichtungen in Saudi-Arabien angesprochen, gesagt hatte: "Das ist nicht jeden Freitag."

Neben "Frankschämen" waren im Vorjahr "Inländerfreundlich" zum Unwort des Jahres und "whatsappen" zum Jugendwort des Jahres gekürt worden. Die Ergebnisse der Abstimmung werden von einer Fachjury unter der Leitung von Rudolf Muhr von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Universität Graz in Kooperation mit der APA-Austria Presse Agentur bekannt gegeben. Zur Auswahl der Kandidatenwörter wurde die APA-Onlinedatenbank AOM herangezogen.

Abstimmen unter:
www.oewort.at

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