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ZDF-Talkshow
07/12/2013

Weshalb Nastassja Kinski bei Lanz weinte

"Ich wusste nicht, dass er Thema wird": Nastassja Kinski wollte nicht auf ihren Vater angesprochen werden.

Die Talkshow von Markus Lanz sorgt wieder einmal für Gesprächsstoff. In der Ausgabe am Mittwoch war dort Nastassja Kinski (52) zu Gast. Die Schauspielerin sollte eigentlich über ihren Auftritt im Skandal-Tatort „Reifezeugnis“ (1977), in dem die damals erst 15-Jährige Tochter von Klaus Kinski in einer Nacktszene zu sehen war, reden.

Tatsächlich war der Film auch lange Thema, bis Lanz sie auf ihren Vater ansprach: „Sie waren 15 Jahre alt und waren die Tochter des ‚wilden Mannes‘, wie es auch teilweise beschrieben wurde, die Tochter von Klaus Kinski.“

Unter Tränen

Als der Moderator konkret auf die Missbrauchsvorwürfe gegen ihren Vater eingehen wollte, brach die Schauspielerin in Tränen aus. „Das ist ein doofer Moment jetzt, vor allen Leuten“, stammelte die 52-Jährige. Markus Lanz entschuldigte sich zwar, fragte jedoch hartnäckig weiter. Warum sie das Buch ihrer Schwester Pola, in dem diese zu Beginn diesen Jahres erstmals Vorwürfe gegen Klaus Kinski erhoben hatte, nicht gelesen habe, wollte der Moderator wissen. „Weil es zu schmerzhaft ist?“

In der Freitagsausgabe der deutschen Bild-Zeitung verrät Nastassja Kinski nun den Grund für ihre Tränen: "Ich wusste nicht, dass er Thema wird. Ich dachte, wir sprechen über den "Tatort". Aber ich war selbst von meinen Emotionen überrascht." Es sei einfach aus ihr herausgebrochen. Aus Furcht vor Fragen zu ihrem Vater habe sie das Interview zunächst gar nicht machen wollen. Kinski dachte, es ginge in dem Gespräch tatsächlich nur um ihren Tatort-Auftritt von damals.

Kritik an Lanz

Das Nachhaken von Lanz stieß am Donnerstag auf Kritik in den deutschen Medien. „Markus Lanz bringt Nastassja Kinski zum Weinen“ titelte etwas Welt.de. Deutlicher wurden manche User auf Twitter, die unter dem Hasthag #Lanz über die Sendung diskutierten.

Zwischen Genie und Wahnsinn

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