Wirtschaft atmedia
09/30/2009

Völlig falsche Richtung

at // Überholte kollektivvertragliche Regelungen, eine Umsatzverschlechterung um 25 Prozent seit Jahresbeginn und der Druckerstandort Österreich als Schlusslicht in der europäischen Außenhandelsstatistik sind für den Verband Druck & Medientechnik Gründe die Kollektivvertragsverhandlungen konsequent in Richtung wettbewerbsfähigere Rahmenbedingungen zu führen.

Scheitern an einem Punkt

Den Argumenten der Gewerkschaft GPA-djp halten die Arbeitgeber entgegen, dass es sich lediglich um einen einzigen, stittigen Punkt zur kollektivvertraglichen Einigung gehandelt habe: die Reduktion der Sonderzahlung von jeweils fünf Wochenlöhnen auf die österreichweit übliche Höhe von jeweils einem Monatslohn. "Trotz der fast erreichten Einigung nahm die Gewerkschaft diesen letzten offenen Verhandlungspunkt zum Anlass, die gesamten Verhandlungen als gescheitert zu erklären", teilt der Verband heute morgen mit. Mit der Absicht "nun eine völlige Neuverhandlung des Kollektivvertrages unter der Zurücknahme der bisherigen Verhandlungsergebnisse zu fordern". Michael Hochenegg, Präsident des Verbandes Druck & Medientechnik, zu den Gewerkschaftsforderung und Streikdrohung: "Das wäre ein Schritt in die völlig falsche Rictung."

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