Wirtschaft atmedia
03/22/2010

Unabhängiges Kulturinstitut ORF

at"Ich glaube, dass ein gleichberechtigter, gleich starker öffentlich-rechtlicher neben einem starken privaten Rundfunk die beste Form ist", bekennt sich Markus Breitenecker zu dieser Form des dualen System in Österreich, die angesichts des Status Quo eine Vision ist.

Utopie Staatsferne

Denn wie der Entwurf der ORF-Gesetz-Novelle zeigt, kritisiert er in Die Presse, "geht es um Tagespolitik: um Wettbewerbsverzerrung, Macht- und Einflussmöglichkeiten und wirtschaftliche Privilegien." Er hält den ORF in seiner Gesamtheit für verteidigenswürdig, wünscht sich eine klare Definition von dessen Aufgaben sowie Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Einzelinteressen und eine verfassungsrechtlich abgesicherte Staatsferne. Und "eine Mischform zwischen garantierte öffentlich-rechtlicher Grundversorgung und einer Ausschreibung von zusätzlichem Public-Value-Inhalt wäre eine gute Weiterentwicklung".

DiePresse.com (Die Presse, Seite 26)

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