TNS Convergence Monitor (c: tns infratest)
Wirtschaft atmedia
08/27/2013

TV-Internet-Parallelnutzung ist wenig dynamisch

deFernsehen und Internet koexistieren "friedlich" nebeneinander und profitieren voneinander. Die kontinuierlich wachsende Internet-Nutzungszeit beeinträchtig die TV-Nutzungszeit nicht. Das ist das Kernszenario des gegenwärtigen Medienalltages, den TNS Infratest für Deutschland zeichnet. Und im soeben veröffentlichten Convergence Monitor des Marktforschungsunternehmen wird auch auf die Parallelnutzung eingegangen, die "sich weit weniger dynamisch entwickelt, als es die gegenwärtige Diskussion um die Nutzung von First und Second Screen vermuten lässt", argumentiert Andrea Geißlitz, Associate Director bei TNS Infratest.

TNS Infratest beziffert die aktuelle Parallelnutzung von TV und Internet mit 28 Prozent der 14- bis 64-Jährigen, klassifiziert deren Intensität als "zumindest gelegentlich" und attestiert ein Niveau, das "seit 2010 gleichblieb".

Darüber hinaus geben die für den TNS Convergence Monitor befragten deutschen Mediennutzer zu Protokoll "lediglich zwölf Minuten der TV-Nutzungszeit zeitgleich im Internet zu surfen", was wiederum heißt, dass "über 90 Prozent der TV-Nutzungszeit ohne gleichzeitiger Internet-Nutzung stattfindet".

Was die Parellelnutzer tun, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Laut TNS kommunizieren 68 dieser Medienkonsumenten per E-Mail oder Chat mit ihren Mitmenschen. Ein Fünftel bis ein Drittel dieser Gruppe beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise im Internet mit TV-Inhalten. 28 Prozent setzen sich "intensiver mit dem auseinander, was gerade im Fernsehen läuft". 26 informieren sich über in TV-Umfeldern beworbene Produkte. Und 21 Prozent tauschen sich in sozialen Netzwerken über gerade laufende TV-Sendungen aus.

Weiters etabliert ist, dass die First- und Second-Screen-Nutzung unter 14- bis 29-jährigen Mediennutzern höher ist, diese jedoch seit vier Jahren mit 44 Prozent sich kaum veränderte und weiter entwickelte.

Die Parallelnutzungszeit unter jüngeren Medienkonsumenten wird mit 21 Minuten angegeben.

Und die Second Screens sind zu 58 Prozent Notebooks, zu 38 Prozent Handies und Smartphones, zu 17 Prozent Desktops und zu 14 Prozent Tablets.

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