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Wirtschaft atmedia
02/03/2015

Super Bowl-TV-Spots online mässig wirksam

Die in und um die Super-Bowl-TV-Liveübertragungen platzierten Werbespots sind teuer. Ihre unmittelbare Wirksamkeit auf Second Screens war begrenzt.

4,5 Millionen US-Dollar für 30 Sekunden. Dieser Spitzensatz für Werbesendezeit in der Super-Bowl-Live-Übertragungen in der Nacht vom vergangenen Sonntag auf Montag wurde zuletzt immer wieder kolportiert. Dieser Werbezeit-Preis kann, um die im Schnitt 114,4 Millionen Zuschauer des Sport- und TV-Events zu erreichen, angebracht sein. Die Wirtschaftlichkeit solch exorbitanter Werbezeit-Tarife wurde in den vergangenen Wochen vor der Super Bowl punktuell diskutiert.

Das auf die Ergebnis-Optimierung von TV-Werbung spezialisierte Unternehmen wywy hakte in dieser Frage nach. Das Unternehmen trackte die Wirkung der jüngste ausgestrahlten Super-Bowl-Spots in die digitale Welt hinein, analysierte das dortige Echo um Rückschlüsse auf das kommunikative Optimum der Super Bowl-Kampagnen zu bekommen. Das Unternehmen kam dabei zu dem Ergebnis, dass die verfolgten Kampagnen-Strategien rund um die platzierten Spots nur zur Hälfte auch in der Online-Welt ankamen.

Auf 45 Prozent der Websites der werbenden Marken war von deren Super Bowl-Kampagnen was zu registrieren. "Lediglich 38 Prozent der Werbespots gingen mit einer auf die Werbung abgestimmten mobilen Version einher", wird bei wywy argumentiert. Und bei "48 Prozent der gesendeten Clips ging die TV-Werbung mit einer Cross-Screen-Kampagnen in den sozialen Netzwerken und via Twitter-Hashtags einher". Twitter registrierte während TV-Übertragungszeit 28,4 Millionen Tweets die direkte Korrelation zu dem Sportgeschehen auf dem Bildschirm und TV-Übertragung hatten.

wywy resümiert, dass "die Hälfte der TV-Zuschauer, die nach dem beworbenen Produkt online suchten oder die entsprechenden Webseiten ansteuerten, nicht den direkten Weg zu mehr Informationen fanden". Und Andreas Schroeter, Geschäftsfüher und Gründer des Optimierungsunternehmens, argumentiert, basierend auf der Annahme, dass viele Marken einen wesentlichen Teil ihres jährlichen Werbe-Budgets in die Super Bowl investierten, so: "Paradoxerweise vernachlässigen sie zeitgleich Marketing-Kanäle wie die browserbasierte Suche oder den eigenen Webseiten-Auftritt". Er stützt sich darin auch noch auf Studien-Ergebenisse die besagen, dass "78 Prozent der Zuschauer ihre persönlichen Second Screens während der Werbeeinblendungen zum Surfen im Internet verwenden". Schroeter: "Die Chance auf eine bessere Sichtbarkeit des beworbenen Produkts und damit höheres Konsumenten-Engagement wird dadurch verschenkt".

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