Wirtschaft atmedia
08/23/2009

Springer-Tribunal abgesagt

de // Im Februar 1968 hätte die als "Springer-Tribunal" titulierte Auseinandersetzung der 68-Bewegung mit der politischen Rolle des Axel Springer Verlages stattfinden sollen und wurde verschoben. Im vergangenen Frühjahr wollte der Medienkonzern diese seit damals vertagte Debatte nun führen.

Aufgeschoben und aufgehoben

Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner lud am 2. Juli 2009 zum "Springer-Tribunal" und wollte mit dem Vertreter der 68er-Generation die Vergangenheit von Axel Springer diskutieren. "Die maßgeblichen Akteure der 68er-Bewegung haben unser Gesprächsangebot leider zurückgewiesen und damit die Chance zur erneuten Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und die der damaligen Gegner vertan", kommentiert Döpfner die Absage der Auseinandersetzung.

Mehr Infos: Axel Springer AG