Wirtschaft atmedia
05/18/2009

Sommernachtstraum

at // Die den ORF betreffenden medienpolitischen Divergenzen sind größer als angenommen. Im Rahmen einer Klausur des Verbandes Österreichischer Zeitungen stellte sich heraus, dass die einstigen Wunschtermine für die Novelle des Gesetzes nicht mehr zu halten sind. War zunächst April, dann Mai angedacht so wurde das Gesetz sowohl von Medienstaatssekretär Josef Ostermayer wie auch von ÖVP-Klubobmann und Mediensprecher Karlheinz Kopf auf den undefinierten Zeitraum "nach dem Sommer" verschoben.

Mehr und weniger dual

Warum das so sei, hat durchaus plausibel klingende Gründe: eine ordentliche Begutachtungsfrist; das Abwarten des Entscheids im EU-Beihilfeverfahren; eventuell eine eingeschobene, parlamentarischen Enquete, die notwendige Einarbeitung der neuen EU-Richtlinie für audiovisuelle Medien und letztendlich doch auch gravierende Auffassungsunterschiede über den ORF "nach diesem Sommer". Während die ÖVP an ein dualeres Rundfunk-System als bisher denkt, feilt die SPÖ an einem starken ORF. Darüber hinaus steht die ÖVP nach der Schlappe bei der letzten Generaldirektorswahl unter höherem Erfolgsdruck als die SPÖ.

APA/DiePresse.comAPA/Etat.atAPA/Wienerzeitung Online APA/Vienna Online
eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.