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Wirtschaft atmedia
02/04/2015

Sky schauen vier Millionen

Sky steigerte im zweiten Quartal die Netto-Abonnentenzahl und drückt die Abo-Kündigungsquote weiter nach unten.

Irgendwann freute sich ein früheres und damals deutsch besetztes Sky-Management über die damals am fernen Horizont liegende Drei-Millionen-Abonnenten-Zahl. Nach Umbesetzung der Führungsspitze der Sky Deutschland AG mit News-Corporation-Managern läuft die TV-Maschine des Unternehmens auf Hochtouren. Das Marketing wirkt und der Vertrieb läuft auch wie geschmiert. Diese Interpretation läßt die, im vergangenen zweiten Quartal des Sky-Wirtschaftsjahres 2014/15 erreichte Abonnenten-Zahl zu.

Das Unternehmen weist 4,123 Millionen direkte Abonnenten aus. Das sei innerhalb eines Zwölf-Monate-Zyklusses und seit dem zweiten Quartal 2013/14 eine Steigerung von 456.000 Abonnenten. Damals standen 3,667 Millionen Subskriptionen zu Buche. Im abgeschlossenen zweiten Quartal, das das vierte Quartal des Kalenderjahres 2014 und somit die Weihnachtssaison mit hohem Werbe- und Vertriebsdruck darstellt, konnte das Unternehmen netto 214.000 neue direkte Abonnenten erwirtschaften. Im vorjährigen Vergleichsquartal standen an dieser Stelle 138.000 Abonnenten. 79 Prozent dieser neuen Vertragsabschlüsse des zweiten Quartals 2014/15 entfallen auf Zwei-Jahres-Abos. Diese Abo-Entwicklung ist aber auch von der Kündigungsquote beeinflußt. Die rollierende Zwölf-Monate-Kündigungsquote senkte sich auf 8,2 Prozent. Und damit liegt sie auf ihrem derzeit niedrigsten Wert. Bislang bewegte sich diese Quote meistens oberhalb der Zehn-Prozent-Marke.

Die Abonnement-Gesamtzahl beläuft sich im abgeschlossenen Quartal auf insgesamt 6,794 Millionen. Und um 15 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Abos gesamt bestehen aus den zuvor bezifferten direkten Abonnements und den Abo-Produkten Sky Premium HD, Snap by Sky, Sky Online und die Zweitkarte.

Aus diesem Kaufzuspruch für die Inhalte und die angebotenen Produkte lukrierte Sky von Oktober bis Dezember 2014 451 Millionen Euro Umsatz, nach 414 Millionen Euro im Vergleichsquartal 2013. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunden sank von 34,56 auf 33,76 Euro. Die Gesamtkosten beliefen sich im jüngsten Berichtszeitraum auf 447 Millionen Euro. Das EBITDA-Ergebnis beträgt plus 3,5 Millionen Euro und verbesserte sich im Quartalsvergleich um 40,5 von minus 37 Millionen Euro. Das Periodenergebnis nach Steuern beträgt minus 37,1 Millionen Euro. Und verbesserte sich von minus 80,4 Millionen Euro im Vergleichsquartal.

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