Unter CEO Brian Sullivan kommt Sky Deutschland erstmals in die schwarzen Zahlen.

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Wirtschaft atmedia
11/03/2014

Sky Deutschland mit erstem Gewinn nach Jahren

Starkes Kundenwachstum bringt den Pay-TV-Sender in die schwarzen Zahlen. CEO Brian Sullivan dämpft Erwartungen.

Sky Deutschland hat erstmals unter dem Namen Sky schwarze Zahlen geschrieben. Der Pay-TV-Sender verbuchte im dritten Quartal einen Überschuss von 12,3 Millionen Euro gegenüber einem Verlust von 14 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Letztmalig erzielte man 2007 - noch unter dem Namen Premiere - einen kleinen Überschuss. Das Betriebsergebnis legte um 86 Prozent auf 54,4 Millionen Euro zu. Die Grundlage dafür war ein kräftiger Zuwachs von fast 100.000 Abonnenten im Quartal, gleichzeitig sank die Kündigungsquote - man hält nun bei 3,9 Millionen Abonnenten.

Sky-CEO Brian Sullivan bekräftigte die Prognosen für ein Kundenwachstum auf Geschäftsjahresbasis um etwa 400.000 auf mehr als 4,2 Millionen Abonnenten, womit Sky Deutschland auch aufs Jahr gesehen in den schwarzen Zahlen landen will. Anvisiert wird ein positives Gesamtjahres-EBITDA zwischen 80 und 110 Mio. € sowie eine anhaltend hohe Steigerung des Gesamtumsatzes. Allerdings rechnet Sullivan mit einer "Anzahl von Quartalen mit negativem Nettoergebnis", bevor man "dauerhafte Gewinne schreiben" werde, wie er in einer Telefon-Konferenz erklärte.

Am Montag endete auch die Frist für ein Angebot von BSkyB für die Übernahme von Papieren von Sky-Deutschland-Aktionären. Wegen des positiven Ausblicks empfahlen relevante Banken, dieses nicht anzunehmen.

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