Wirtschaft atmedia
01/11/2010

Problem Privatsphäre

de // Unentbehrlich und nahe will Google für seine Nutzer und Kunden sein. Genauso wie dies jedes Unternehmen möchte. Die Nähe, die Google bereits erreicht hat und anstrebt, hat auch ihre Doppelbödigkeit. Für Datenschützer hört der Spaß bereits beim Ausspielen relevanterer Werbebotschaften und beim Erkennen, wo denn die nächsten Grippe-Epedemien ausbrechen, auf.

Vorpreschender Gigantomane

Der Spiegel wirft in der Titelgeschichte der heute erschienen Ausgabe einmal mehr auf, dass "der Konzern mehr über Sie weiß, als Sie selbst". Und die deutsche Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert Google: "Mich stört dieses Vorpreschen, diese Gigantomanie." Sie hält verschiedene Google-Services für "rechtlich unbedingt prüfenswert". Hier prallen, nicht zuletzt durch 9/11 ausgelöste, europäische und amerikanische Datenschutz- und Persönlichkeitsrechtspolitiken aufeinander. Wie zur Bestätigung liefert Facebook-CEO Mark Zuckerberg dieser Debatte Stoff indem er für weniger Datenschutz plädiert.

Der Spiegel, Nr. 2, Seite 58 ff.

Spiegel Online - Bundesjustizministerin kritisiert Google (Vorabmeldung)Ergänzung: Kleinezeitung.at Welt Online Spiegel Online - Zuckerberg für weniger Datenschutz
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