Wirtschaft atmedia
09/23/2010

ODA 10: Screens and Minds

atDie Fragmentierung der Medienwelt aus der Sicht des Marketings hat sich Alexander Sperl, Marketing-Vorstand von A1 Telekom Austria zum Thema seiner Keynote gemacht. Er macht die Multiscreen-Nutzung zum Ausgangspunkt zukünftiger Werbe- und Marketinganstrengungen. Jugendliche konsumieren heute nur mehr 30 Prozent ihres Medienkonsums über das klassische TV-Gerät.

Multiscreen ist Lebensstil

Er zitiert aus einer Studie der britischen Ofocom. Die 9,5 Stunden Mediennutzung verschieben sich in Richtung PC und Handheld. Und dieser Nutzungsshift zieht verbesserte Werbewirkungsergebnisse nach sich. Sperl: "Das beweisen Untersuchungen zu Online-Videos. Aufgrund der Aussteuerbarkeit und den Kontextbezug von Videos in die relevanten Zielgruppen sind die Wirkungseffekte höher."

Übertroffen wird dieses Wirkungsniveau nur durch die Effekte mobiler Werbung. Deren Aussteuerbarkeit, argumentiert Sperl weiter, erhält mit der Lokalisierung eine weitere Dimension, die den Transport in die richtige Zielgruppe noch relevanter macht. Ein Multiscreen-User ist eine Person die über zwei bis drei Bildschirme in ihrem Alltag Informations- und Unterhaltungsinhalte bezieht. Die Zahl dieser Konsumenten steigt ständig. Was heißt das wiederum für das daraus folgende "Multiscreen-Marketing"? Intensiveres Erlebnis der erzählten Geschichten. Das gilt sowohl für mediale Inhalte wie für die Werbung. Multiscreen ist ein Lebensstil, erklärt Sperl. Für ihn ergeben sich daraus verschiedene Fragen.Etwa: Sind Google und Co die nächsten Media-Agenturen? Oder ist Microsoft Advertising die nächste Kreativagentur?

atmedia.at

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