Wirtschaft atmedia
04/26/2011

New York Times Company leidet unter Printschwäche

usSinkende Werbe- und Vertriebserlöse bei einer marginal steigenden Gesamtkosten-Belastung führen bei der New York Times Company zu einem Rückgang des operativen Gewinns im ersten Quartal 2011 um 41,0 und des Nettogewinns um 63,1 Prozent. Die Werbeerlöse sanken um 4,4 und die Vertriebserlöse um 3,7 Prozent.

Regionalzeitungen beeinflussen Gruppen-Ergebnis

Hinter dieser Schwäche stecken die beiden Regionalzeitungstöchter New Englang Media Group und Regional Media Group. An ihren Erlösentwicklungen zeigt sich die Strukturschwäche von US-Printmedien sehr deutlich. Beide Gruppen büssen in der beendeten Wirtschaftsperiode 5,0 und 7,4 Prozent Umsatz ein während die New York Times Media Group mit dem Flaggschiff New York Times einen Umsatzrückgang von 2,0 Prozent ausweist.

NYTimes.com-Abos übersteigen 100.000-Stück-Grenze

Das Online-Werbewachstum von 4,5 Prozent reicht, wie üblich, nicht aus um den 7,5-Prozent-Verlust im Print-Werbevolumen der Gruppe zu kompensieren. Die Einführung der digitalen Abonnements, die nach etwas mehr als drei Wochen die 100.000-Stück-Grenze überschritt, gibt der New York Times Company-Präsidentin Janet Robinson Anlaß zu Optimismus. Mittlerweile macht der Online-Werbe-Umsatz 28 Prozent des Werbeerlös des Gruppe aus.

Mehr: New York Times Company - First Quarter 2011 Earnings Results
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