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Wirtschaft atmedia
01/23/2015

Müllers Online-Juwelen

Coolshop.at liefert dem Wiener Juwelier Leo Müller die Basis zum Online-Verkauf und zu einem Multichannel-Vertrieb.

Der Einstieg in den E-Commerce und der Auftritt als Online-Shopping-Anbieter ist für kleine Handelsbetrieb eine ganz besondere Herausforderung. Konditionen großer Marktplätze oder teure technische Investitionen verhindern den E-Commerce-Einstieg. Währenddessen verschwinden Konsumenten in anderen Online-Shops oder werden von Händlern mit ausgefeilten Multichannel-Angeboten gebunden.

Das Startup Coolshop, das mittlerweile über eine tragfähige von verschiedenen Investoren gespeiste, wachstumsnotwendige Kapitalbasis aufweist, etabliert sich in Österreich über E-Commerce-Lösungen, die auch die Bedürfnisse kleiner Händler decken und die deren Ressourcen nicht überbeanspruchen.

Der in Wien ansässigeJuwelier Leo Müller konnte wegenCoolshopdaseigene Online-Shoperöffnen und wahrt so Vertriebs- und Absatzchancen in Zielgruppen, die längst oder irgendwann auf jeden Fall aus dem stationären Verkauf verschwunden sind oder wären. Nicht zuletzt wegen der "fehlenden Zeit von Konsumenten um in das Geschäft zu kommen".

Mit Einrichtung und Launch des Online-Shops steigt wiederum der digitale Wahrnehmungsbedarf. Julia Müller, die Junior-Chefin des Betriebes, griff diese Vermarktungschancen, die sich über Facebook, Pinterest und Instagram für den lokalen Schmuckhändler bieten, auf. "Vor allem Facebook ist ein sehr guter Werbekanal für Einzelhändler, weil Kunden durch Posts Benachrichtigungen auf ihrem Handy bekommen können", betont sie ein Stärken digitalen Vertrieb mit digitaler Kommunikation zu koppeln. Juwelierin Müller will den stationären nicht durch den digitalen Verkauf ersetzen. Sie will die beiden Absatzkanäle kombinieren, um das für das Unternehmen mögliche Kunden-Maximum zu erreichen. Was langfristig eher ein Muss- als eine Kann-Option ist und entscheident für den Fortbestand des Unternehmens sein kann. Julia Müllers Erfahrungen mit dem seit November 2014 existierenden Online-Shop drehen sich auch um Kaufentscheidungsverhalten. "Kunden informieren sich von zu Hause aus über Produkte, die sie interessieren. Die die sie kaufen wollen, kaufen sie dann im Geschäft", erklärt Müller das was in der Branche mit ROPO - Research Online, Purchase Offline - bezeichnet wird.

Mit Coolshop ist Müller gelungen, auf die Welle des Online-Handels aufzuspringen und mit der Zeit zu gehen. Das Handelsunternehmen betont aber auch, dass dies hauptsächlich auch auf das Preis-Leistung-Verhältnis der Shop-Erstellung und des -Betriebes zurückzuführen sei. "Dadurch wurde ich nicht von einer Preislawine überrollt. Und die monatlichen Kosten erleichtern den E-Commerce-Betrieb", schließt Julia Müller.

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