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07/16/2015

Mobilegeddon hinterlässt Spuren

Die Folgen der Algorithmen-Umstellung durch Google im vergangenen April treten deutlich zu Tage.

Seit 21. April 2015 setzt Google veränderte Algorithmen ein wodurch es seither zu einer Besserstellung von mobil-optimierten Websites in organischen Suchergebnissen kommt. Das Update hat sich als Mobilegeddon einen zweifelhaften Ruf erworben und weist klar und deutlich auf die Folgen für nicht-mobil-optimierte Websites hin. Adobe eruierte die Folgen dieser Algorithmen-Umstellung und konstatiert, dass diese die "Search-Engine-Optimization-Welt auf den Kopf stellte". Das Unternehmen beziffert im Adobe Digital Index Q2 2015 Digital Advertising Report den Traffic-Verlust für nicht-mobil-optimierte Websites auf "zehn Prozent jährlich".

Eine, von Google durchaus zu begrüßende Reaktion aufgrund der Nicht-Adaption ist die Investition in bezahlte Suchmaschinen-Einträge. Ein kostspieliges Unterfangen. Denn im Sog der Algorithmen-Umstellung stiegen die AdWords-Preise für die entstandene Nachfrage aufgrund der mobilen Kompensationsbestrebungen. Laut Adobe stiegen, und das bereits seit dem Vorjahr, die Cost-per-Click-Preis Googles um 16 Prozent. Im Gegenzug fiel Googles Click-through-Rate um neun Prozent. Was ja weniger Leistung für einen höheren Preis bedeutet. Gut für Google, drängt sich da ein Schluß auf.

Und ein anderer auf der Hand liegender Schluß: vorausschauend auf Googles Algorithmen-Änderungen vorbereitet sein. "Langfristig gesehen kommen Unternehmen nicht daran vorbei, ihre Websites mobile friendly zu gestalten. Dass es auf diesem Wege immer wieder Algorithmus-Änderungen der Suchmaschinen sowie neue relevante Endgeräte zu berücksichtigen gibt, liegt auf der Hand. Wer sein Optimierung jedoch konsequent an den Bedürfnissen seiner User ausrichtet, wird auch in Zukunft gute Rankings erzielen", empfiehlt Lidia Beverförden, Account Executive Adobe Systems, dazu. Und sie gibt auch noch zu bedenken: "Was den Bereich Search Engine Advertising angeht, kommt es mit Blick auf das steigende Preisniveau mehr denn je darauf an, die Gebote effizient durch intelligente Algorithmen zu optimieren".

Die eingangs erwähnte Adobe-Studie weist außerdem noch aus, dass Googles Search Business um "ein bis zwei Prozent pro Quartal wächst". Bing und Yahoo bei den jährlichen Werbespendings derzeit ein dynamischeres Wachstum als Google - in Europa Bing plus 15 und Yahoo plus 11 Prozent - aufweisen. Weiters steigt bei Facebook die Anzahl der Konsumenten-Interaktion mit Werbe-Anzeigen um elf Prozent während sie bei Google um drei Prozent sinkt.

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