Klaus Kappeler, CEO Goldbach Group, kann ein wachsendes Vermarktungsgeschäft in der Schweiz bilanzieren. (c: goldbach group)
Wirtschaft atmedia
03/06/2012

Media-Geschäft trägt Goldbach-Wachstum

chDie von der Schweiz aus in Zentral- und Osteuropa agierende Goldbach Group schließt das Wirtschaftsjahr mit einem, umgerechnet, Gewinn von knapp sieben Millionen Euro ab. Allerdings ist das ein Gewinn in dem alle in dem Wirtschaftsjahr wirksam werdenden Sondereffekte berücksichtigt sind. Bereinigt beträgt der Gewinn 4,97 Millionen Euro und liegt über den 4,23 Millionen Euro des Jahres 2010.

Media-Segment trägt Gruppen-Ergebnis

Das Rohmaterial für diesen Profit ist ein Umsatz von 369,78 Millionen Euro. 2010 verbuchte die in der elektronischen Medien-Vermarktung tätige Gruppe einen Jahresumsatz in Höhe von 272,77 Millionen Euro. In weiterer Folge wird ein EBIT-Ergebnis von 24,87 Millionen Euro ausgewiesen, dem wiederum ein EBIT-Ergebnis von 19,32 Millionen Euro des Jahres 2010 gegenübersteht.

Prozentuell macht der Anstieg des Netto-Umsatz im Wirtschaftjsahres-Vergleich 35,4 Prozent aus. Die EBIT-Marge betrug 6,7 nach 6,6 Prozent.

Zum Gesamtumsatzwachstum trug das Geschäftssegment Media 61,9 Prozent bei macht umgerechnet 279,98 Millionen Euro aus. Die Business Line Interactive liefert plus 4,1-Prozent-Umsatzwachstum bei einem vergleichsweise niedrigen Umsatz-Anteil von 32,42 Millionen Euro. Im Geschäftsbereich Audience ging der Umsatz um 15,4 Prozent auf umgerechnet auf 62,26 Millionen Euro zurück.

Umsatz-, Gewinn- und Profitabilitätszunahme

Die Umsatzbeiträge der drei Geschäftsbereiche sind: 76 Prozent Media nach 64 Prozent 2010; 15 Prozent Audience nach 25 Prozent im vorhergehenden Jahr und bei Interactive reduzierte sich ebenso der Anteil von 11 auf 9 Prozent. Die ökonomische Hauptlast der Gruppe trägt der Schweizer Markt. Dort wurden 87 Prozent des Gesamtumsatzes lukriert. 2010 lag der Schweiz-Anteil bei 79 Prozent.

In der Business Line Media ist die Vermarktung von privaten TV-, Radio-, Teletext- und Out-of-Home-Medien in der Schweiz und Österreich subsummiert. Der TV-Geschäft-Umsatz stieg 2011 um 70,7 Prozent, die Radio-Werbevermarktung um 25,9 Prozent. Dieses Segment steuert 85 Prozent zum Gruppen-EBIT bei.

Im kleinsten Segment Interactive, das durch ein rückläufiges EBIT-Ergebnis gekennzeichnet ist, sind die Mobile-, Search- und Social Media-Leistungen der Gruppe gebündelt. Ausbaukosten beeinträchtigen das EBIT-Ergebnis, das um 27 Prozent zurückging. Zum Gruppen-EBIT steuert Interactive sechs Prozent, nach zwölf Prozent im Vorjahr, bei.

Der Goldbach Group-Vorstand prognostiziert für 2012 eine "Umsatzzunahme im einstelligen Prozentbereich" sowie ein "zunehmende Profitabilität und einen deutlich zunehmenden Gewinn".

Siehe: Goldbach Group - Geschäftsbericht 2011

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