Fünf wesentliche Stellschrauben für das Zusammenwirken der Marketing-Automatisierung in Unternehmen. (c: crwgraphics.com)
Wirtschaft atmedia
07/10/2013

Marketing-Automatisierung wird Pflicht

intDie Wenigsten hören es gerne oder wollen sich damit anfreunden: Marketing-Automatisierung. Jedoch ist die "Maschinen-Kommunikation" in vollem Gange. Real Time Bidding ist unter allen Automatisierungsentwicklungen jene, die derzeit am intensivsten polarisiert. Ovum erklärt Marketing-Automatisierung zum "geschäftlichen Imperativ" und somit zum Pflichtprogramm um sowohl Kunden zeitgemäß servicieren zu können als auch um einen langfristigen Erhalt von Unternehmen zu gewährleisten.

Das Beratungsunternehmen verficht nicht nur eine These sondern stützt sich auf Analysen, in denen nachgewiesen wurde, dass die Automatisierung von Marktkommunikation fortschreitet und von "aufgeklärten CEOs und CMOs" mit Nachdruck betrieben wird.

Gerry Brown, Senior Digital Marketing Analyst von Ovum, spricht davon, dass es "riskant für Marketing-Experten sei, die Bedeutsamkeit der Automatisierung zu unterschätzen und die Verpflichtung gegenüber Aktionären, Marketing zähl-, messbar und transparent zu machen, zu ignorieren".

Brown verweist indirekt auf einen ewigen Schwachpunkt des Marketings wenn er erklärt: "Automatisierung kann für einen lange fälligen Glaubwürdigkeits- und Vertrauensschub im Marketing sorgen". Und ergänzt: "In weiterer Folge kann es die Auffassungsänderung bewirken, dass Marketing nicht nur ein notorischer Kostenfaktor ist sondern auch wertsteigernde Beiträge und Effekte für Umsatz, Gewinn und Kunden-Loyalität liefert."

Das Beratungsunternehmen argumentiert, dass Marketing-Automatisierung Erfolgsrichtwerte innerhalb von Branchen ebenso verbessert wie die Kampagnen-Erfahrungshorizonte und Vorhersagen wirtschaftlicher Ertragskraft.

Allerdings setzt dies Veränderungsarbeit innerhalb von Unternehmen unter der Prämisse die künftige Kommunikationstätigkeit auf digitales Marketing zu fokussieren, voraus. Daraus folgt wiederum ein Abgehen von klassischen unternehmerischen Organisationsstrukturen hin zu kollaborativen Modellen quer über alle Hierarchie-Ebenen hinweg. Und diese Strukturierung muss wiederum gespeist werden mit einer spezifischen Mischung an Talenten, die aus der Analyse, der Technik und der Kreation kommen um im Team alle Potenziale des digitalen Marketings auch ausschöpfen zu können.

Der Analyst Brown stellt auch explizit klar: "Marketing-Automatisierung äußert sich mittlerweile in explosivem Wachstum und ist nichts für Mutlose und Schüchterne. Die damit einhergehende Kommunikationstransformation erfordert Leidenschaft und nachhaltigen Ressourcen-Einsatz um das künftige Marketing auch in die betriebswirtschaftlich richtige Dimension zu entwickeln."

atmedia.at

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