Wirtschaft atmedia
12/03/2010

Krisen-Antiseptikum Flexibilität

atInfolge der europaweiten strukturellen Krise wird sich die Druckereibranche drastisch verändern. Davon geht der europäische Dachverband der nationalen Druckverbände Intergraf aus und bezieht sich dabei auf eine Analyse, die auf zwei Schlüsselaussagen fußt. Das geänderte Mediennutzungsverhalten von Konsumenten lässt die Nachfrage nach Gedrucktem sinken. Die bestehenden Überkapazitäten nehmen zu und verschärfen den Preiskampf.

Neuorientierung

Das bringt klarerweise die Druckbetriebe und als logische Folge die Beschäftigungssituation und die Beschäftigten unter Druck. Ein Ausweg aus der Abwärtsspirale sieht Intergraf in einer "kompletten Neuorientierung" der Betriebe, der Abkehr vom Kapazitätsdenken, in rigider Markt-Orientierung und Flexibilisierung.

Arbeitszeitmodell, Ausbildung, Umstrukturierung

Erfolgsmodelle, so die Empfehlung des Dachverbandes, bauen auf verstärkter Marketing-Orientierung und dem Anbieten von Full-Service-Lösungen im Druckbereich auf. Alleine damit ist es nicht getan.

Neue Arbeitszeitmodelle, die die Flexibilisierung des Mitarbeitereinsatzes ermöglichen, die Entwicklung zeitgemäßerer Berufsbilder, laufende Ausbildung, ständige Weiterqualifikation und berufslebenslanges Lernen machen die Betriebe personalseitig krisenresistent. Letzter Ausweg ist die sozial verantwortliche Restrukturierung. Intergraf bietet hierfür ein Toolkit, das jedoch nationalen Gegebenheiten angepasst werden muss.

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