Wirtschaft atmedia
11/24/2010

Konsum-Ausgaben steigen

at2010 zieht der private Konsum wieder kräftig an. Wie RegioPlan Consulting ermittelte, wird für das laufende Jahr "mit einem deutlichen Plus der durchschnittlichen privaten Konsumausgaben von über vier Prozent" gerechnet. "Das, was im vergangenen Jahr gespart wurde, hat man in diesem Jahr wieder ausgegeben", skizziert Michael Oberweger, Consultingleiter bei RegioPlan die Entwicklung. Die sich abzeichnende Steigerung resultiert aus den Ausgaben für Mobilität, Elektro- und Goldprodukte.

Kaufanreize Innovationen

Smartphone, iPads, neue TV-Geräte-Generationen, etc. stimulieren die Kauflust. Der gestiegene Goldpreis verspricht Anlagemöglichkeiten. Die zunehmenden Mobilitätsausgaben resultieren wiederum aus den gestiegenen Treibstoff-Preisen. Für diese und alle anderen Ausgaben greifen die Österreich auf ihre Ersparnisse zurück. Die Ausgaben für nicht privaten Konsum (gespartes Einkommen, Kreditrückzahlungen, Versicherunge, Gebühren, Strafen) um 13 Prozent zurück.

Im Schnitt verfügen die Konsumenten, zeigt die RegioPlan-Berechnung, 2010 über 36.000 Euro. 60 Prozent davon gehen als Fixkosten auf.

  • Ernährung - 6.727 Euro - +3,4 Prozent*
  • Wohnung (ohne Heizkosten) - 6.403 Euro - +4,0 %
  • Verkehr - 6.037 Euro - +7,8 %
  • Bildung, Erholung - 5.190 Euro - +2,7 %
  • Einrichtung, Hausrat - 3.288 Euro - +4,5 %
  • Bekleidung - 2.651 Euro - +3,5 %
  • Energie, Heizung/Licht - 1.797 Euro - +3,7 %
  • Gesundheitspflege - 1.467 Euro - +4,2 %
  • Körperpflege - 1.010 Euro - +3,5 %
  • Tabakwaren - 849 Euro - +0,4 %
  • sonstige Konsumausgaben - 610 Euro - +4,0 %
  • Summe privater Konsumausgaben 2010 - 36.026 Euro
    * Veränderung zu 2009

Verlagerung der Ersparnisse

Starke Zuwächse weisen folgende im Einzelhandel vertriebene Produktkategorien auf:

Plasma-TV-Geräte: +17 Prozent
LCDs: + 14 Prozent
Uhren/Schmuck: +12 Prozent
Mobiltelefon-Zubehör: +10 Prozent
Elektrokleingeräte: +10 Prozent
Mobiltelefone: + 6 Prozent.

Die Ersparnisse der Österreicher gehen einerseits zurück und werden andererseits umgeschichtet. Laut RegioPlan liegt weniger Geld auf Konten und Sparbüchern. Mehr Gespartes wird in langfristige Sparformen wie Pensions- und Lebensversicherungen sowie in Aktien und Fonds investiert.

atmedia.at

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