Wirtschaft atmedia
08/26/2009

Im Schatten der Networks

int // Gäbe es Facebook oder studiVZ ohne Second Life oder Habbo Hotel? Die virtuellen Welten existieren länger als die genannten Social Networks und erfüllen im Grunde die gleichen Bedürfnisse ihrer Nutzer.

Vorläufer der Netzwerk-Riesen

Social Networks unterscheiden sich von virtuellen Welten durch die fehlende optische Transformationsebene der Nutzeridentitäten. Second Life, hochgehypt und nun totgeschwiegen, existiert immer noch. Die Bewohner kaufen wie eh und jäh Land. Mit der Währung Linden Dollar kann allerlei Bedarf auf einem Marktplatz gedeckt werden. Und Unternehmen können Classifieds also Kleinanzeigen in Second Life buchen. Linden Lab, Erfinder und Betreiber von Second Life, verdient damit Geld. Wie auch Sulake, dem Unternehmen hinter dem Treffpunkt für 13- bis 18-Jährige Habbo Hotel. In der "Jugendherberge" logieren rund 13 Millionen Jugendliche weltweit. Sie bezahlen für die Ausstattung der von ihnen gemieteten Zimmer. Die Habbo´s spielen, von Markenartikler gesponserte Spiele, besuchen Konzerte oder treffen Bands. Es gibt unverändert virtuelle Welten im Schatten der Tratschclubs Facebook, Twitter oder Xing.

Weitere Infos: Faz.NET