Wirtschaft atmedia
03/13/2014

Gutschein-Conversion scheitert an Zahlungsoptionen

deOnline-Einkäufe werden in der Regel an der "Kassa" mangels angebotener Zahlungsmöglichkeiten abgebrochen. In Deutschland beläuft sich diese Abbruch-Rate auf, laut Affiliprint, 83 Prozent. Auch Sales-Promotions die durch Gutscheine und Coupon-Marketing stimuliert werden, scheitern in der letzten Conversion-Phase, der Bezahlung.

Denn, und hier stammen die folgenden Ergebnisse aus der Gutschein-Barometer betitelten Affiliprint-Analyse, aufgrund fehlender Zahlungsoptionen löst "jeder dritte deutsche Verbraucher" keine Gutscheine ein. Frauen - 36 Prozent - verzichten öfter als Männer - 30 Prozent - auf die Einlösung von Coupons.

Aber die Coupon-Conversion scheitert auch an zu hohen Mindestbestellwerten, aufgrund von Einschränkungen der Nutzung auf Kundengruppen und Produkte und wie hoch die tatsächliche Ersparnis bei Kauf mit Gutschein ist. Ist das Preis-Leistung-Verhältnis eines durch Gutscheine stimulierten Kaufs zu gering, verfehlen derartige Promotions von ihrer Wirkung.

Ein weiteres für die Performance von Gutschein-Kampagnen notwendiges Element ist der Coupon-Anbieter selbst, seine Markenbekanntheit und das ihm von Konsumenten entgegengebrachte Vertrauen. Laut Affiliprint lösen "56 Prozent der Deutschen ihre Gutscheine nicht ein, wenn ihnen der Absender als nicht vertrauenswürdig erscheint".

Darüber hinaus spielt das "Kleingedruckte" und unklare Konditionen für Konsumenten eine Rolle. Klar und deutlich kommunizierte Gutschein-Einlösekonditionen verbesseren ebenfalls die Coupon-Kampagnen-Effektivität.

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