Julia Jäkel, Vorstandsvorsitzende, führt Gruner+Jahr strikt nach Profitabilitätskriterien und macht damit Gewinn. (c: bertelsmann se & co kgaa)
Wirtschaft atmedia
03/27/2014

Gruner+Jahr macht Gewinn

de81 Millionen Euro Jahresüberschuss steht für Wirtschaftsjahr 2013 in den Büchern von Gruner+Jahr. Im Jahr davor machte der Medien-Konzern elf Millionen Euro Verlust. Eine hart erkämpfte Rückkehr in die Gewinn-Zone für den sich derzeit transformierenden Konzern.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich von 50 auf 123 Millionen Euro gegenüber 2012. Umsatz und operatives Ergebnis blieben jedoch hinter den Vergleichsniveaus von 2012 zurück. Der Umsatz etwa entwickelte sich von 2,22 auf 2,07 Milliarden Euro. Und die EBITDA-Marge liegt nach 9,6 nun bei 9,3 Prozent.

Für diese Entwicklung gibt es mehrere Gründe: die Bereinigung des Medien-Portfolios mit der Teilschließung der Wirtschaftsmedien - Stichwort Financial Times Deutschland - sowie die aus strategischen Gründen notwendigen Investitionen in Transformations- und Wachstumswege, wie etwa zum Ausbau des Digitalgeschäfts.

Darüber hinaus muss Gruner+Jahr außerhalb Deutschland einen, unter dem Strich, rückläufigen Geschäftsverlauf in Kauf nehmen. Dieser setzt sich aus verschiedenen Einflüssen zusammen. Die verkauften Geschäftsaktivitäten in Polen und die Teilverkäufe in Südeuropa wirken im Ergebnis ebenso nach wie die Entwicklung in Österreich.

In Deutschland konnte der Konzern sein Ergebnis gegenüber 2012 verbessern. Quintessenz dieser Entwicklung ist das Werbemarkt-Geschäft, dass sich "gegen den Markttrend positiv" niederschlug. Im Gegensatz zu Österreich.

Mehr zum Betriebsergebnis 2013: Gruner+Jahr
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