Wirtschaft atmedia
03/12/2010

Federnlassende Dialog-Optimisten

de, at, chNach einem harten Jahr blickt die deutschsprachige Dialogmarketing-Branche mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft. Im soeben veröffentlichten und gemeinsam von DDV, DMVÖ und dem Schweizer Direktmarketing Verband erstellten Konjunkturbarometer 2009/10 ist ausgewiesen, dass 80 Prozent der Branche 2010 "von einer zufriedenstellenden Umsatzentwicklung ausgehen".

Keine Budgetverschiebung

40 Prozent der Unternehmen der Branche kämpfen mit den Auswirkungen des Umsatzrückganges im Vorjahr. Besonders der deutsche Markt muss schmerzhafte Einschnitte verkraften und spricht davon, dass das "Tal der Tränen in diesem Jahr durchschritten sein dürfte". In dem Konjunkturbarometer wurde etwaigen Budget-Verschiebungen auf den Grund gegangen. Allerdings zeigt sich ein eher diffuses Bild: 43 Prozent der 196 befragten Verbandsmitglieder nahmen Verchiebungen, 57 kaum eine beziehungsweise keine wahr. 19 Prozent sind der Ansicht, dass die Dialogmarketingbudgets aufgrund der Krise erheblich reduziert wurden. 56 Prozent glauben, dass diese eher reduziert wurden. Sieben Prozent stellten wachsende Budgets fest. Zwei Schlüsse ziehen die Verbände daraus: Nicht nur die Klassik auch das Dialogmarketing hat 2009 heftig Federn lassen müssen. Eine Verschiebung von "teuren", breit streuenden Mediakanälen zum Dialogmarketing fand nicht statt. Auftraggeber strichen Budgets radikal.

Mehr zu Konjunkturbarometer 2009/10 ddv.de
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