Wirtschaft atmedia
09/21/2010

Falsche mobile Prioritäten

deDie deutsche Meßinstanz für digitale Medien und Werbeträger AGOF veröffentlichte vor wenigen Tagen mobile facts, die Erweiterung der internet facts, ein methodisches Vorbild der österreichischen ÖWA Plus.In dieser ersten Veröffentlichung wird der aktuelle Hype um die Apps relativiert und statistisch nachgewiesen, dass die gefühlte und selektiv wahrgenommene iPhone- und iPad-Reichweite nicht der Realität stand hält.

Nokia-Endgeräte dominieren

Die meisten deutschen Mobile-Internet-Nutzer greifen über Nokia-Endgeräte auf mobile Services zu. 27,8 Prozent dieser Nutzung findet von Mobiltelefonen und Smartphones aus Finnland statt. 15,3 Prozent von Sony Ericsson- und 15,2 Prozent von Samsung-Smartphones. An vierter Stelle dieser Auflistung wird Apple mit 15,1 Prozent geführt. BlackBerry-Zugänge machen 5,1 Prozent. aus.

Daraus folgt, dass Symbian- und Android-Endgeräte die Marktmehrheit ausmachen. Das heißt wiederum, dass die iPhone- und iPad-Fixierung im Hinblick auf die App-Produktion ein aus dem öffentlichen und veröffentlichten Bild resultierender Trugschluß ist. Vorhandene Reichweiten und ökonomische Potenziale werden zugunsten des mobile Zeitgeistes ignoriert.

In den mobile facts werden qualitative und quantitative Messgrössen zum deutschen Mobile Media-Markt veröffentlicht. Insgesamt weist mobile facts 9,13 Millionen Unique Mobile User aus. Das sind 14,6 Prozent aller deutschen Mobilfunk-Nutzer, die mobile Internet-Angebot derzeit nutzen.

atmedia.at

Mehr: AGOF mobile facts
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