Wirtschaft atmedia
10/22/2013

Eversport.at beginnt seinen Wettbewerb

atBis Ende 2014 will soll Eversport.at alle Sportstätten in Österreich - vom Minigolf-Platz in St. Veit an der Glan über die Area 47 am Ötztal-Eingang bis zum PS-Abenteuer-Spielplatz Spielberg - unter sein Dach gebracht haben. Das ist der ambitionierte Plan des Startups Eversport, um die Idee hinter der Gründung, Sportstätten und deren Angebote auf einer Plattform sichtbar und damit für die Nachfrage einfacher auffindbar zu machen.

Eversport.at ist seit 25. September 2013 und von seinem eingangs skizzierten Ziel noch veritabel entfernt. Den ersten Schritt machte das Team um die Gründer Hanno Lipptisch und Andreas Woditschka, die operativ als CEO und CFO des Unternehmens fungieren, in Wien. Sportler und Bewegungsmuffel, die die Absicht haben ihrem Leben neuen Schwung zu verleihen, könne sich der Plattform bereits bedienen, sofern sie an den Sportstätten - "über 500" sind es laut Eversport - und "mehr als 80 Sportarten" in der Bundeshauptstadt interessiert sind. Sie bekommen bereits Vorschläge geliefert auch wenn, wie atmedia.at-Recherchen zum, beispielsweise, Klettern ergaben, Lücken klaffen.

Im Idealfall ergibt die Sportarten-Recherche künftig immer die Lokalisierungs- und Kontaktdaten, die Öffnungszeiten, das Angebotsspektrum, die jeweilige Preis- und Tarifstruktur sowie die Verfügbarkeit, da Schießbahnen, Cricket-, Baseball- oder Badminton-Plätze ja zu bestimmten Zeiten reserviert und ausgebucht sind.

Lipptisch und Woditschka avisieren, dass die Buchbarkeit von ausgewiesenen Angeboten "bis Ende 2013" möglich sein wird.

Mit dem Launch von Eversport.at wollen die Gründer eine Art Schneeball-Effekt in Gang setzen. Sportstätten-Betreiber sollen sukzessive ihre Angebotsprofil auf der Plattform veröffentlichen können und Sportausübende, die von ihnen präferierten Bewegungsorte empfehlen. Damit peilen die Eversport-Betreiber eine ständig wachsenden Vernetzung dieser beiden Zielgruppen mit- und untereinander an. Aus der Eigendynamik dieser Zielgruppen-Aktivität soll sich wiederum das Plattform-Wachstum ableiten.

"Wir wollen die Art, wie online Sportangebote gesucht und gebucht werden revolutionieren", benennt Lipptisch, ehemaliger Volleyball-Profi, ein Ziel des nun begonnenen unternehmerischen Tuns.

Derzeit stecken bereits ein halbes Jahr Arbeit von ihm, von Woditschka sowie von Emanuel Steininger und Ivo Radulovski - das Kernteam - in Eversport.at.

Öffentliche Wahrnehmung stellte das Startup in den vergangenen Wochen durch den Sieg im Publikumsvoting des A1 Austria Next Top Start-up-Wettbewerbs her, der wiederum ein Ticket zur Teilnahme an Futurzone.at Award-Startup-des-Jahres-Wahl ist.

Wirtschaftlich gesehen ist Eversport.at eine Sportangebote-Vertriebs- und -Vermarktungsplattform, die in eine Community eingebettet ist.

Club Eversport.at - Facebook.com

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