Wirtschaft atmedia
09/17/2009

Enquete: Reinhold Lopatka (Finanzsstaatssekretär)

at // 700 Millionen Euro zahlen die österreichischen Gebührenzahler insgesamt an Rundfunkgebühren. 75 Millionen Euro entfallen auf den Bund, 100 Millionen Euro auf die Länder und 525 Millionen Euro erhält der ORF. Das rechnet Lopatka vor. Er rechnet ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz vor, dass die ORF-Gebühr in den letzten zehn Jahren um rund 27 Prozent gestiegen sind. Während der Bund seinen Gebührenanteil weiterreicht, tut der ORF das nicht, macht der Finanzstaatssekretär aufmerksam. "Der ORF hat über seine Verhältnisse gelebt", kritisiert Lopatka, der seine Rede aus der Sicht des "Anwalts der Gebührenzahler" macht. "Die Probleme des ORF werden nicht mit zusätzlichen Mittel gelöst sondern nur durch das Erfüllen seine wirtschaftlichen Hausaufgaben", schließt Lopatka. atmedia.at